Lokale Kinder- und Jugendpläne

Ziel der lokalen Kinder- und Jugendpläne ist die Kommunen weiter kinder- , und vor allem auch jugendfreundlich, zu gestalten. Hierfür sind drei Schritte vorgesehen:

  1. Schritt: Informationsgespräch mit Bürgermeister und Jugendbeauftragten
  2. Schritt: Jugendforum und Fachbeirat "Kinder- und Jugendarbeit"
  3. Schritt: Kinder- und Jugendplan

Das Jugendforum

Das Jugendforum ist auf die Zielgruppe der Kinder- und Jugendlichen von ca. 13–21 Jahren ausgerichtet.

Es findet in unterschiedlichen Lokalitäten wie Jugendräume, Schulen oder Rathäusern statt und dauert ca. zwei Stunden. Da es im Anschluss immer eine kleine Abschlussparty gibt, wird das Jugendforum in der Regel Freitag- oder Samstagabend abgehalten.

Das Jugendforum hat einen Workshopcharakter. Es werden Ideen für die Gestaltung der Kommune/des Ortes gesammelt und am Ende zusammenfassend präsentiert. Jeder darf seine Ideen und Anregungen miteinbringen.

Ziel des Jugendforums ist es, in einen direkten Austausch mit den jungen Menschen vor Ort zu gelangen, um über ihre Wünsche und Anliegen sprechen zu können. Jugendlichen wird so die Möglichkeit geboten, ihren Ort aktiv mitzugestalten.

Die Ergebnisse werden im Fachbeirat "Kinder- und Jugendarbeit" vorgestellt und diskutiert. Im Anschluss wird ein Kinder- und Jugendplan erstellt und die ermittelten Bedarfe werden je nach Möglichkeit baldmöglichst umgesetzt.

Der Fachbeirat „Kinder- und Jugendarbeit“

Der Fachbeirat ist ein Arbeitsgremium/eine Steuerungsgruppe, an der Bürgermeister, Jugendbeauftragte, hauptamtliches Personal, Vertreter aus dem Jugendforum, Jugendtreffs, Schulen, Kirche, Wirtschaft und  Vereins- und Verbandsvertreter teilnehmen. Beratende und moderierende Tätigkeit  haben hier Kreisjugendring und Kommunale Jugendarbeit.

Ziel des Fachbeirates ist es, in ca. 6 Monaten einen verbindlichen lokalen "Kinder- und Jugendplan" zu erstellen.

Voraussetzung dafür ist, dass die Vertreter des Fachbeirats auch ein aktives Mandat zur Umsetzung der Ideen/Bedarfe durch einen Gemeinderatsbeschluss erhalten.

Der lokale „Kinder- und Jugendplan“

Bei dem lokalen Kinder- und Jugendplan handelt es sich letztendlich um ein ressortübergreifendes Leitbild zum Thema ´Kinder- und Jugendfreundlichkeit`in der Kommune.

Inhalt des Planes sind eine kurze einführende Präambel und danach die Leitlinien und Handlungsfelder, die im Fachbeirat erarbeitet wurden und umgesetzt werden sollen.

Ziel des Planes ist die Notwendigkeit und die Verbindlichkeit von Beteiligungsprozessen junger Menschen zu verdeutlichen. Der Kinder-und Jugendplan ist damit ein Qualitätssiegel für die Kinder- und Jugendarbeit im Ort und soll regelmäßig evaluiert werden.

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Aktuelles

Mit der aktuellen Corona-Pandemie hat sich auch unser alltägliches Leben verändert. Der Wegfall und die Veränderung von gewohnten Strukturen und unserem sozialen Umfeld kann Jugendliche psychisch und physisch belasten. Aber dies betrifft nicht nur Jugendliche, denn auch Eltern können von dieser Veränderung überwältigt sein.

Deshalb gibt es das Projekt „Corona und Du“, es soll für Jugendliche und Eltern ein Infoportal sein, dass z.B. Ratschläge für einen strukturierten Alltag gibt oder auch auf Anlaufstellen und Seelsorge-Angebote aufmerksam macht.

 

Aktuelle Coronalage

Update zum Lockdown in der Jugendarbeit
(Stand: 11.05.2021, 14 Uhr)

Was gilt bei einer 7-Tage-Inzidenz von unter 100?

Außerschulische Bildungsangebote, die § 20 Abs. 2 der 12. BayIfSMV unterfallen, können ab dem 15. März 2021 inzidenzabhängig in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 in Präsenzform wieder stattfinden, wenn zwischen allen Beteiligten ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt ist.

Es besteht Maskenpflicht bei Präsenzveranstaltungen am Platz, und soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann, insbesondere in Verkehrs- und Begegnungsbereichen.

Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Die vierte Version der Empfehlung für die Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzepts in der Jugendarbeit nach § 85 Abs. 2 Nr. 1 SGB VIII berücksichtigt alle Änderungen aufgrund der 13. BayIfSMV vom 5. Juni 2021 und wurde mit dem zuständigen Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) bezüglich der Ausführungen zur aktuellen Rechtslage nach der 13. BayIfSMV abgestimmt. Sofern ein Angebot der außerschulischen Jugendbildung i. S. v. § 11 Abs. 3 Nr. 1 SGB VIII zulässig ist, ist die BJR-Empfehlung für die Umsetzung des Angebots maßgeblich.

 

 

Corona Modellförderung  

Zusätzlich möchten wir Sie über die Corona Modellförderung informieren. Vereine und Verbände, die unter den sehr erschwerten Corona-Bedingungen Angebote der Jugendarbeit gemacht haben bzw. aktuell noch anbieten, haben jetzt über eine Modellförderung die Möglichkeit Zuschüsse zu beantragen. Alle wichtigen Informationen dazu finden Sie hier.

Wissenswertes... 

...für Kinder und Jugendliche zum Coronavirus und politsche Themen einfach erklärt:  Politik für dich erklärt

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