Offene Jugendarbeit

Grundsätzlich beschreibt der Begriff "Offene Kinder- und Jugendarbeit" (OKJA) verschiedene, offen angebotene Handlungsfelder der Jugendarbeit, die von den freien wie öffentlichen Trägern der Jugendarbeit gestaltet und bearbeitet werden.

Im Folgenden exemplarisch einige Ziel und Inhalte der OKJA:

Förderung der Selbstständigkeit

Offene Jugendräume und Offene Jugendtreffs gehören heute zur Grundausstattung einer sozialen Infrastruktur der Kinder und Jugendarbeit in den Kommunen. Die Offene Kinder- und Jugendarbeit begleitet und fördert Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene auf ihrem Weg in die Selbständigkeit und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung und zum Erwerb alltäglicher Handlungs- und Sozialkompetenzen.

Außerschulische Bildung

Durch den niederschwelligen Zugang zu den Angeboten und durch die spezifischen Arbeitsprinzipien wie Beteiligung, Freiwilligkeit und Beratung begünstigt die Offene Kinder- und Jugendarbeit das Lernen im außerschulischen Bildungsbereich und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des Gemeinwesens.

Prävention

Offene Kinder- und Jugendarbeit ist stark präventiv tätig und zielt auf die Integration und Vermeidung von Ausgrenzung, auch für bildungs- und sozial benachteiligte junge Menschen.

Ermöglichen von Sozialisation

Ein attraktives Angebot im Bereich der Offenen Kinder- und Jugendarbeit unterstützt die Interessen und Bedarfe junger Menschen, ermöglicht eine bessere Sozialisation vor Ort und legt somit auch die Basis für ein späteres Verbleiben am Ort. 

Aktuelles

Mit der aktuellen Corona-Pandemie hat sich auch unser alltägliches Leben verändert. Der Wegfall und die Veränderung von gewohnten Strukturen und unserem sozialen Umfeld kann Jugendliche psychisch und physisch belasten. Aber dies betrifft nicht nur Jugendliche, denn auch Eltern können von dieser Veränderung überwältigt sein.

Deshalb gibt es das Projekt „Corona und Du“, es soll für Jugendliche und Eltern ein Infoportal sein, dass z.B. Ratschläge für einen strukturierten Alltag gibt oder auch auf Anlaufstellen und Seelsorge-Angebote aufmerksam macht.

 

Aktuelle Coronalage

Update zum Lockdown in der Jugendarbeit
(Stand: 11.05.2021, 14 Uhr)

Was gilt bei einer 7-Tage-Inzidenz von unter 100?

Außerschulische Bildungsangebote, die § 20 Abs. 2 der 12. BayIfSMV unterfallen, können ab dem 15. März 2021 inzidenzabhängig in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 in Präsenzform wieder stattfinden, wenn zwischen allen Beteiligten ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt ist.

Es besteht Maskenpflicht bei Präsenzveranstaltungen am Platz, und soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann, insbesondere in Verkehrs- und Begegnungsbereichen.

Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Die vierte Version der Empfehlung für die Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzepts in der Jugendarbeit nach § 85 Abs. 2 Nr. 1 SGB VIII berücksichtigt alle Änderungen aufgrund der 13. BayIfSMV vom 5. Juni 2021 und wurde mit dem zuständigen Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) bezüglich der Ausführungen zur aktuellen Rechtslage nach der 13. BayIfSMV abgestimmt. Sofern ein Angebot der außerschulischen Jugendbildung i. S. v. § 11 Abs. 3 Nr. 1 SGB VIII zulässig ist, ist die BJR-Empfehlung für die Umsetzung des Angebots maßgeblich.

 

 

Corona Modellförderung  

Zusätzlich möchten wir Sie über die Corona Modellförderung informieren. Vereine und Verbände, die unter den sehr erschwerten Corona-Bedingungen Angebote der Jugendarbeit gemacht haben bzw. aktuell noch anbieten, haben jetzt über eine Modellförderung die Möglichkeit Zuschüsse zu beantragen. Alle wichtigen Informationen dazu finden Sie hier.

Wissenswertes... 

...für Kinder und Jugendliche zum Coronavirus und politsche Themen einfach erklärt:  Politik für dich erklärt